Ein indigenes Volk - AshaninkastammDas Volk der Ashaninka wurde ursprünglich Kampa genannt. Es gibt 390 Gemeinden. Die Fläche beträgt 12 mio. hektaren und 15 mio. hektaren Naturschutzgebiet. In Peru hat es schätzungsweise 60000 Ashaninkas. Sie gehören der Sprachfamilie Aruak an.
Die Ashaninka bekämpfen die Invasoren seit der Zeit der Ankunft der ersten Europäer in Südamerika und der Zeit der Gewinnung von Kautschuk bis ins 19 Jh. hinein. Seit den 80er Jahren kämpfen die brasilianischen Ashaninka gegen Invasionen von weißen Brasilianern und peruanischen Holzabbaufirmen in ihr Gebiet.
Die Ashaninka sind dafür bekannt, stolz auf ihre Kultur zu sein, lieben die Freiheit und sind oft bereit, für die Verteidigung ihres Gebietes zu sterben. Der Anthropologe José Pimenta schreibt, ihre Fähigkeit sei bewundernswert, die traditionellen Sitten und Werte mit Ideen und Elementen der nicht-indigenen Welt zu vereinigen - ebenso bewundernswert wie ihre Vorgehensweisen zu einer nachhaltigen Nutzung der Umwelt.
Die "offizielle indigene Bewegung” bei den Ashaninka begann Mitte der 80er, als der Holzabbau in der Region seinen Höhepunkt erreichte. José Pimenta berichtet, dass vor diesem Hintergrund der Eingriff der Funai als eine neue Epoche angesehen wurde - und zwar als die "Zeit der indigenen Rechte”, die durch die politische Bewusstseinsbildung, den territorialen Kampf und die Vertreibung der Weißen gekennzeichnet war.
PoyeniPoyeni ist ein kleines, verträumtes Paradies, das nur zirka 300 Familien zählt. Von Satipo bis nach Poyeni benötigt man mit dem Auto 2 Std. und ca. 4 Std. mit dem Boot. Die Familien leben in Gemeischaften zusammen, alle ihre Häuser sind am sogenannten RIO TAMBO FLUSS gelegen. In einem 10 minütigen Fussmarsch ist die Anhöhe zu erreichen, die eine prachtvolle Aussicht über das Flussdelta mit seinen kleinen Dörfern bietet. Die Menschen hier leben vom Ackerbau; sie pflanzen beispielsweise den Yuca an, aus dem sie das Traditionsgetränk im Amazonas, den Masato brauen. Masato ist ein sehr nutritives, dickflüssiges Getränk aus fermentierter Yuca und sehr gesund. Viele Kokosnussplantagen und bunte Blumenfelder prägen die Kulisse hier. Die Indianer jagen auch Wildtiere wie Wildschweine, Grosskatzen oder sie fischen. Sie treiben mit den erlegten Tieren keinen Handel, sondern töten nur, was sie als Nahrung verwenden können. Das Gemeinschaftsleben wird hier gross geschrieben und viele kunsthandwerkliche Tätigkeiten wie Stickereien oder Stoffmalereien dienen den zahlreichen Festivitäten der Indianer. Diese von Gruppeneinheit geprägte Atmosphäre ist ideal, um die seelisch-geistigen Transformationen erleben zu können. In Poyeni zelebrieren wir das Ayahuasca-Ritual, das uns tief in den Urgrund des Lebens hineinziehen wird und uns verbindet mit dem Innersten der Natur, des Kosmos und sich selbst. Bitte auf den Pfeil klicken um das Video zu starten.
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